Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Bei der Bauchdeckenstraffung oder "Abdominoplastik" wird überschüssige Haut samt Unterhautfettgewebe im Bauchbereich entfernt sowie die Bauchwandmuskulatur gestrafft. Dieser Eingriff kann die störende Erscheinung eines sogenannten "Hängebauches" deutlich verbessern. Dank langjähriger Erfahrung erzielen unsere Fachärzte optimale Ergebnisse.
 
Wer ist geeignet für eine Bauchdeckenstraffung?
Bei Menschen, bei denen sich die Haut nach einer Gewichtsabnahme oder auch nach einer Schwangerschaft nicht ausreichend zurückgebildet hat, ist eine Bauchstraffung sinnvoll, da die gedehnten Bauchwandmuskeln ihren ursprünglichen Spannungszustand oft nicht mehr ganz erreichen. Auch der Elastizitätsverlust der Haut im Alterungsprozess kann so korrigiert werden. Patienten, die eine intensive Diät planen, sollten den Eingriff verschieben. Ebenso Frauen, die noch eine Schwangerschaft planen. Starkes Übergewicht kann durch eine Bauchdeckenstraffung nicht behoben werden.

Beratung bei der Bauchdeckenstraffung.
Im Rahmen eines Beratungsgespräches werden Wünsche sowie die zur Verfügung stehenden operativen Verfahren, etwaige Bedenken, aber auch mögliche Einschränkungen und Risiken ausführlich besprochen. Anschliessend erfolgt eine exakte körperliche Untersuchung der Bauchwand inklusive Fotografien, mit deren Hilfe die Operationsschritte skizziert und erläutert werden.




  Die Operation.
Der Eingriff wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt mit anschliessendem stationären Aufenthalt von 2-3 Tagen. Die Operation besteht aus der Entfernung überschüssiger Haut und Unterhautfettgewebe und einer Straffung der Bauchwandmuskulatur. Der Schnitt verläuft horizontal in der natürlichen Hautfalte oberhalb der Schambehaarung, so dass er später beim Tragen eines Slips unsichtbar ist. Oftmals kann eine Bauchdeckenstraffung mit einer Fettabsaugung (Liposuction) im Taillen- und Oberschenkelbereich behandlung kombiniert werden.
In manchen Fällen reicht auch eine „Mini-Bauchstraffung“ (Dermolipektomie), bei der lediglich der Unterbauch ohne Nabelversetzung gestrafft wird. Dieser Eingriff ist einfacher und wird unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt.

Nach der Operation.
Meistens werden zwei Drainagen platziert, die für 2-3 Tage das Wundsekret abgeleiten. Nach zwei Wochen werden die Fäden gezogen. Zur Unterstützung der gestrafften Bauchwandmuskulatur sollte für 4–6 Wochen ein unterstützendes Mieder getragen werden. Wir empfehlen, 2-3 Wochen Ferien einzuplanen und anstrengende körperliche Aktivitäten für ein paar Wochen zu vermeiden.

Erfolge der Bauchdeckenstraffung.
Durch eine Bauchdeckenstraffung können hervorragende ästhetische Ergebnisse bei erschlaffter Bauchwand oder Gewebeüberschuss erzielt werden. Zur Optimierung des Resultates kann eine zusätzliche Fettabsaugung in einigen Fällen hilfreich sein. In den meisten Fällen wird das erreichte Ergebnis dauerhaft sein, falls Sie sich weiterhin gesund ernähren und regelmässig sportlich betätigen.