Brustvergrösserung mit Eigenfett - häufige Fragen
|
Ist Krebsvorsorge auch nach Eigenfett-Transplantation möglich? Welche Komplikationen können bei der Brust-Operation auftreten? |
Wie lange hält die Eigenfett-Transplantation? Fett, das einmal angewachsen ist, verbleibt lebenslang am Implantationsort. Es gibt keinen Grund, weshalb transplantierte Fettzellen ein anderes Verhalten haben sollten, als diejenigen, die schon vor der Implantation dort waren. Braucht es für die Brustvergrösserung mit Eigenfett spezielle Stammzellen? Nein. Die Stammzellenanreicherung hat zwei grosse Nachteile: 1. Es wird wesentlich mehr Fettgewebe (etwa zusätzlich 1 Liter Absaugmenge) benötigt, um eine entsprechende Zahl von Stammzellen zu gewinnen. Dies ist nur in den allerwenigsten Fällen möglich. 2. Der Prozess der Aufbereitung und Gewinnung von Stammzellen ist nach wie vor sehr umständlich, zeitaufwändig und kostenintensiv. Intensive Studien nach Alternativen in diesem Bereich blieben bislang erfolglos. Wie viele Zugänge braucht es für die Transplantation? Bei der Brustvergrösserung mit Eigenfett braucht es in der Regel nur ein kleines Schnittchen seitlich an der Brust, um die sehr feine Kanüle (Durchmesser 2-3 mm) einführen zu können. Weitere Zugänge sind nicht erforderlich. Was ist besser, eine Brustvergrösserung mit Eigenfett oder mit Silikon-Implantaten? Diese Frage hängt davon ab, was genau Ihr Wunsch ist. Wenn Sie eine klare Vorstellung von der Grösse der Brust nach der Vergrösserung haben, so sollten Sie sich für Silikon-Implantate entscheiden. Dasselbe gilt auch dann, wenn Sie sehr grosse Busen bevorzugen oder nicht genügend Eigenfett für eine Transplantation haben. Wenn Sie hingegen mit einer kleinen Vergrösserung zufrieden sind und auf keinen Fall einen Fremdkörper (Implantat) haben wollen, so ist die Brustvergrösserung mit Eigenfett eine ideale Methode. Sie bietet sich auch dann an, wenn Sie grundsätzlich an einer Fettabsaugung interessiert sind, das gewonnene Fett aber nicht wegwerfen, sondern wiederverwenden wollen. |
